Den Mittelpunkt des Ortes bildet natürlich die Ortskirche. Der älteste Bestandteil der Kirche, die heutige Sakristei, stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert. Um das Jahr 1600 erfuhr die Kirche eine Erweiterung. Umfangreiche Bauarbeiten sind ab dem Jahr 1702 an der Kirche und am Kirchhaus nachweisbar. Im Zuge dieser Maßnahmen wird 1748 eine Orgel von Valentin Nößler aus Zella-Mehlis eingebaut. Im Jahr 2009 konnte nach einer umfassenden Restaurierung die Orgel wieder erklingen. Kulturhistorisch handelt es sich um ein sehr wertvolles Instrument, da fast alle Bestandteile noch im Originalzustand vorhanden sind. Sehenswert sind auch Epitaphe der Familie von Hanstein, die an den Innenwänden der Kirche aufgestellt sind. Vor allem in den Sommermonaten erklingen häufig sehr schöne Konzerte in der Dorfkirche.





Unsere schöne alte, rund 60m lange Werrabrücke ist die einzige Zufahrtsmöglichkeit zu unserem Dorf. Sie ist aus werksteinmäßig bearbeiteten Kalksteinen hergestellt und hat 5 Öffnungen, die mit Segmentbogen überspannt sind. Es handelt sich um zwei Gewölbegruppen. Das Baujahr der Brücke ist nicht genau bekannt, wahrscheinlich so um 1857. Anfang diesen Jahrtausends wurde die Brücke umfangreich rekonstruiert.






Das Obernitzische Gut oder vordere Schloß, heute Burg genannt, ist ein sehr altes, unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. Es hatte in seiner langen Geschichte mehrere Besitzer. 1312 gehörte es einem Herrn von Bräuning. Heute befindet sich das Haus in Privateigentum und wird als Wohnhaus genutzt.






Das ehemalige Pfarrhaus, das direkt neben der Kirche steht, ist eines der ältesten Fachwerkhäuser unseres Ortes. In den Jahren 2000 – 2005 wurde es umfangreich saniert. Heute beherbergt es die Heimatstube mit ihren wechselnden Ausstellungen und die Gemeindebibliothek.










Gemeindeverwaltung – Dieses denkmalgeschützte Fachwerkhaus befindet sich ebenfalls im Eigentum der Gemeinde und beherbergt die Gemeindeverwaltung sowie 2 Wohnungen.








Diese Friedhofskapelle mit Gruft ist aus Natursteinen, die nach Norden gelegene Wand aus Fachwerk gebaut. An der Ostwand wurden für die ortsansässige Familie von Hanstein Inschriften mit Verzierungen und Wappen aus Sandstein angebracht. Sie sind heute noch gut lesbar.





Malerisch zeigt sich der Blick über das Wehr zur ehemaligen Mühle. Laut Ortschronik gab es 1864 eine umfangreiche Reparatur dieses Wehres, d.h. das Wehr muss schon wesentlich älter sein. Eine weitere Reparatur fand in den Jahren 1947/48 statt. Durch einen enormen Hochwasser- schaden, bei dem der Dammrücken beschädigt wurde, kam es besonders in den Trockenperioden zum Absinken des Wasserspiegels. Außerdem kam es an den Einmündungs- stellen zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Deshalb kam es in den Jahren 1984/1985 zum Neubau des Wehres.




Gegenüber unserem kleinen Dorfe erhebt sich der Hainberg mit der Burgruine Osterburg, deren Entstehung auf das 13. Jahrhundert datiert. Markantestes Relikt der Burg ist der noch in einer Höhe von 20m erhaltene Bergfried mit seinem imposanten Buckelquadermauerwerk. Außer dem Bergfried sind der Südost-, der Nordwest- und der Ostturm erhalten. Um dem sichtbaren Verfall der Ruine entgegenzuwirken, schlossen sich im Jahre 1977 einige heimatkundlich interessierte Jugendliche zum "Arbeitskreis Osterburg" zusammen. Dieser bemüht sich auch heute noch um die Anlage. Besucher haben die Möglichkeit nach vorheriger Terminabsprache die Burg zu besichtigen. Hierzu melden Sie sich bitte unter Tel. 036873/20276 (Frau Langner-Schneider).






Im Süden Henfstädts erhebt sich der Steinhaug. Auf diesem Berg befindet sich die Ruine der Steinernen Kirche mit der Ottilienquelle. Auch die Steinerne Kirche ist ein lohnendes Wanderziel.